Pro Senectute Kanton Zürich Impfanmeldung
058 451 51 50
Montag bis Freitag
8:30-12 und 13.30-17 Uhr

Hilfe bei der Anmeldung zur Covid-19-Impfung

Pro Senectute Kanton Zürich bietet impfwilligen Personen über 60 Jahren, die sich nicht selber online anmelden oder die Hilfe Dritter nicht in Anspruch nehmen können, Unterstützung an.

 

Wer Hilfe bei der elektronischen Anmeldung braucht, kann sich von Montag – Freitag, von 8.30–12.00 Uhr und von 13.30–17.00 Uhr auf unserer Hotline-Nummer: 058 451 51 50 melden.
Unsere freiwilligen Mitarbeitenden erfassen zuerst die Kontaktdaten, anschliessend wird die Kundin/der Kunde zurückgerufen und die elektronische Anmeldung gemeinsam durchgeführt. Bitte halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit.

Bitte beachten Sie:
Das kostenlose Angebot richtet sich an impfwillige Menschen über 60 Jahre, die
keinen Zugang zum Internet haben.
keine Bekannten, Nachbarn oder Angehörige haben, die behilflich sein könnten.

 

Unterstützen Sie uns, indem Sie ebenfalls Menschen mit geringer Internet-Affinität Ihre Hilfe bei der Registrierung anbieten oder Ihnen unseren Infoflyer ausdrucken und aushändigen!

 

Zur Online-Registrierung und Terminbuchung Covid-19-Impfung gelangen Sie jetzt HIER.

 

Im Folgenden finden Sie häufige Fragen und Antworten zur Coronavirus-Impfung im Kanton Zürich.

 

Wie funktioniert die Registrierung für Personen ab 65 Jahren?

Alle impfwilligen Personen können sich ab sofort für die Impfung hier: https://zh.vacme.ch/start registrieren. Die Anmeldung für den Impftermin erfolgt in zwei Schritten. Der erste Schritt ist die Registrierung mit der Erfassung der persönlichen Daten und der Beantwortung medizinischer Fragen. Halten Sie Ihre Krankenversicherungskarte bereit. Erst wenn die jeweilige Impfgruppe freigegeben ist, können Termine für die erste und zweite Impfung gebucht werden. Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann sich telefonisch via via Impfhotline des Kanton Zürich unter 0848 33 66 11 oder der Pro Senectute Kanton Zürich unter 058 451 51 50 für eine Impfung anmelden. Wer einen Internetzugang hat, dem wird empfohlen, sich online zu registrieren.

Der zweite Schritt ist die Buchung der beiden Impftermine und die Auswahl des Impforts. Personen ab 65 Jahren, Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko und Personen mit chronischen Krankheiten können ab sofort einen Impftermin für die COVID-19-Impfung buchen.
Personen mit Vorerkrankungen wird empfohlen, sich bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt impfen zu lassen.

Was ist der sechsstellige Code und das Impfticket?

Nach Abschluss der Registrierung erhalten die Impfwilligen einen sechsstelligen persönlichen Code bestehend aus Zahlen und Buchstaben. Diesen benötigen sie für alle weiteren Schritte des Impfprozesses, insbesondere muss er auch an die zwei Impftermine mitgebracht werden. Ohne Vorweisen dieses Codes ist keine Impfung möglich. Für die Impfung im Impfzentrum müssen die Impfwilligen ausserdem ihren amtlichen Ausweis, ihre Krankenversicherungskarte und allfällige Zusatzunterlagen wie ein ärztliches Attest mitnehmen. Die persönlichen Angaben sowie der Wohnort werden beim Empfang überprüft.

Kann ich mich beim Hausarzt impfen lassen?

Nach wie vor empfiehlt die Gesundheitsdirektion Personen mit Vorerkrankungen, sich bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt impfen zu lassen. Zu diesem Zweck geht der derzeit verfügbare Impfstoff von Moderna vollumfänglich an die Hausarztpraxen. Zusätzlich zu den 500 Arztpraxen, welche in den letzten Tagen beliefert wurden, erhalten weitere 260 Praxen je 100 Impfdosen. Ein Teil dieser Praxen hat sich neu zum Impfen angemeldet, andere erhalten ein zweites Kontingent. Bisher haben im Kanton Zürich insgesamt rund 1000 Arztpraxen ihr Interesse angemeldet, ihre Patientinnen und Patienten impfen zu können, und ein Kontingent an Impfdosen erhalten.
Wer bereits einen Impftermin in seiner Hausarztpraxis hat, soll diesen Termin wahrnehmen.

Damit sich Hochrisikopatienten im Impfzentrum impfen lassen können, müssen sie ein Attest ihres behandelnden Arztes mitbringen.

Zudem können definierte ambulante Praxen und Institute, welche selbst nicht impfen, eine gewisse Anzahl an Personen ab 75 Jahren sowie Hochrisikopatienten für Impfungen am Referenz-Impfzentrum am EBPI in Zürich anmelden. Die Patientinnen und Patienten werden von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt für einen Impftermin kontaktiert und müssen sich nicht selbstständig anmelden.

Ab wann und wo werden Impfzentren bereitstehen?

Die regionalen Impfzentren haben ihren Betrieb aufgenommen. Die Impfkapazitäten der Impfzentren, die vor allem der effizienten Durchimpfung der mobilen, gesunden Bevölkerung dienen, richten sich an der verfügbaren Impfstoffmenge aus und werden noch nicht voll ausgeschöpft. In den Impfzentren kommt der logistisch anspruchsvolle Impfstoff von Pfizer-BioNTech zum Einsatz.

Sobald voraussichtlich ab Mai zusätzlicher Impfstoff verfügbar ist, werden auch die rund 150 Apotheken in die Impfaktion integriert und können über die Anmeldeplattform angewählt werden.

Die genauen Standorte finden Sie hier.

Kann ich mich in der Apotheke impfen lassen?

Im Mai werden zusätzlich die Apotheken in die Impfaktion integriert. Über die Anmeldeplattform werden dann auch rund 150 Apotheken im ganzen Kanton als Impfort angewählt werden können.

Wie ist die Situation im Altersheim?

Diese Woche werden die Zweitimpfungen in den rund 400 Alters- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung abgeschlossen. Personen, die sich während der Durchführung der Erstimpfungen aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen konnten oder verhindert waren, hatten während den Zweitimpfungen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Dadurch erhöhte sich die Impfquote bei den Bewohnerinnen und Bewohnern auf 74 Prozent und bei den Mitarbeitenden auf 50 Prozent.

Gibt es eine bestimmte Priorisierung von Zielgruppen?

Die Impfmöglichkeiten werden im Kanton Zürich in Abhängigkeit zur Impfstoffmenge kontinuierlich ausgebaut.

Die Vergabe der Impftermine erfolgt in der Reihenfolge der vom BAG vorgegebenen Impfgruppen.
Personen ab 65 Jahren, Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko und Personen mit chronischen Krankheiten können ab sofort einen Impftermin für die COVID-19-Impfung buchen.

Muss ich mich immer noch an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten, wenn ich geimpft bin?

Ja unbedingt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, ob sie auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützt.

Muss ich mich immer noch in Quarantäne begeben, wenn ich geimpft bin?

Die Quarantäneanweisungen bleiben bis auf Weiteres bestehen und müssen eingehalten werden. Denn heute ist noch nicht klar, ob die Impfung auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen wird. Das Ziel ist jedoch, dass in Zukunft Anpassungen gemacht werden können. Dies ist abhängig davon, ob und wie gut die Impfung vor einer Übertragung des Coronavirus schützt, wie viele Personen geimpft sein werden und ob die Fallzahlen zurückgehen.

Ist die Coronavirus-Impfung freiwillig?

Die Impfung ist freiwillig. In der Schweiz herrscht keine Impfpflicht.

Was kostet die Coronavirus-Impfung?

Die Impfung ist kostenlos. Sie wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Bund und Kantone tragen ebenfalls einen Teil der Impfkosten.

Was bringt es, wenn ich mich impfen lasse?

Als Erstes schützen Sie sich mit der Impfung selbst. Sie tragen zudem dazu bei, dass die Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Todesfälle sinkt. Gleichzeitig entspannt sich die Situation im Gesundheitssystem. Spitalkapazitäten können aufrechterhalten werden und das medizinische Personal wird entlastet. Die Impfung ist auch ein Akt der Solidarität mit der jüngeren und erwerbstätigen Bevölkerung, welche die Massnahmen zum Schutz der vulnerablen Menschen mitträgt. Mit der Impfung leisten Seniorinnen und Senioren einen wichtigen Beitrag, dass wir in absehbarer Zukunft in eine neue Normalität übergehen können.

Wie sicher ist der Coronavirus-Impfstoff?

Weil die Sicherheit der Impfstoffe an oberster Stelle steht, werden diese von der Schweizerischen Arzneimittelbehörde Swissmedic einer strengen Prüfung unterzogen. Sie werden erst zugelassen, wenn ihre Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität gewährleistet sind. Diese werden auch nach der Zulassung weiterhin überwacht. Der erste Impfstoff von Pfizer-BioNTech wurde am 19. Dezember 2020 zugelassen. Drei weitere Impfstoffkandidaten von Moderna, AstraZeneca und Janssen-Cilag befinden sich zurzeit im Zulassungsverfahren.

Welche Nebenwirkungen können nach der Impfung auftreten?

Wie bei allen Medikamenten können Impfstoffe Nebenwirkungen verursachen. Sie sind meistens mild und von kurzer Dauer.

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören:
– Reaktion an der Einstichstelle wie Schmerzen, Rötungen und Schwellungen;
– Kopfschmerzen, Müdigkeit;
– Muskel- und Gelenkschmerzen;
– allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber.

Sehr selten kann es zu schweren Nebenwirkungen kommen, beispielsweise zu einer allergischen Reaktion. Eine solche Reaktion tritt meist unmittelbar nach der Impfung auf. Bei Personen, bei denen bereits schwere allergische Reaktionen aus der Vergangenheit bekannt sind, müssen im Fall einer Impfung entsprechende begleitende Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden. Ernste, dauerhafte Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Es werden weiterhin Daten von den Behörden und Herstellerfirmen gesammelt. Ebenfalls werden die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe laufend überwacht.

Wo finde ich Informationen zur Covid-19-Impfung in anderen Sprachen?

Hier finden Sie ein Video in 16 Sprachen.

Weitere Informationen:

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