Pro Senectute stärkt den Generationenzusammenhalt

Seniorinnen und Senioren sind für die Gesellschaft unverzichtbar: Sie tragen in vieler Hinsicht zu einer funktionierenden Gesellschaft und zum eingespielten Miteinander von Jung und Alt bei.

 

 

Eine gesellschaftliche Notlage

Die Coronavirus-​Pandemie stellt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit. Die Gesellschaft ist mit einer Notlage konfrontiert, die Unsicherheit, Angst und Leid mit sich bringt. Die auf Bundesebene verordneten Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus lösten in der Bevölkerung Diskussionen aus und stellen das gesellschaftliche Miteinander auf eine Bewährungsprobe. Sind die Massnahmen zum Schutz des Gesundheitssystems und der besonders gefährdeten Personen, darunter vorwiegend ältere Menschen, gerechtfertigt? Darf ich mich als Seniorin oder Senior noch draussen zeigen oder werde ich komisch angeschaut? Tragen die Jungen alleine den wirtschaftlichen Schaden?

 

Appell an die Generationensolidarität

All diese Fragen drängen in den Hintergrund, was unsere Gesellschaft ausmacht: Ein funktionierendes Miteinander aller Generationen. So sind in schwierigen Zeiten gegenseitiges Verständnis, Wertschätzung und Solidarität wichtiger denn je. Aus diesem Grund appelliert Pro Senectute Kanton Zürich an die Generationensolidarität. Nur wenn Jung und Alt weiterhin zusammenhalten, können die anstehenden Herausforderungen gemeistert und der Generationenfrieden aufrechterhalten werden – auch in der Zeit nach der Krise.
© Pro Senectute Kanton Zürich 2020