Lernen Sie die Schule aus einer neuen Perspektive kennen: Unterstützen Sie Kinder beim Rechnen und Werken, lesen Sie vor oder begleiten Sie bei Ausflügen. Dieses freiwillige Engagement ist etwas für alle ab 60 Jahren, die den Schulalltag mit ihrer Lebenserfahrung bereichern möchten.

Mit diesem Engagement helfen Sie mit, das Verständnis zwischen den Generationen auszubauen. Kreative Köpfe können die Klasse vielleicht beim Werken unterstützen, und Literaturfans begeistern die Kinder mit ihren Vorlesekünsten. Eine gegenseitige, vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihnen, der Lehrkraft und den Kindern bildet die Grundlage für diese Zusammenarbeit. Der freiwillige Einsatz im Klassenzimmer ist etwas für alle Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Pädagogische Vorkenntnisse brauchen Sie keine.

Möchten Sie sich bei Generationen im Klassenzimmer engagieren? Kontaktieren Sie uns, wir freuen uns, Sie persönlich kennenzulernen.
Engagieren Sie sich jetzt!

Weitere Informationen

Benefits für Freiwillige

Neben einer spannenden, sinnstiftenden Tätigkeit können Sie Folgendes von uns erwarten:

  • Kompetente Einführung, Begleitung und Unterstützung durch Fachpersonen
  • Vielfältiges Kursprogramm für Freiwillige mit rund 130 Kursen und Weiterbildungsmöglichkeiten
    Zum Kursprogramm
  • Spesenvergütungen und Versicherungen (für Ihren Einsatz)
  • Regelmässiger Erfahrungsaustausch und Einladung zu Wertschätzungsanlässen mit anderen Freiwilligen
  • Kundenmagazin Visit und Newsletter «Engagiert.» für Freiwillige

Kontakte

Kontakt für Ihre Region
In der Stadt Zürich heisst diese Dienstleistung «Seniorinnen und Senioren in der Schule».

Wie werde ich Freiwillige bzw. Freiwilliger im Klassenzimmer?

Erstgespräch und erster Einsatz

Nach Ihrer Kontaktaufnahme laden wir Sie zu einem unverbindlichen Kennenlern-Gespräch ein. Wenn Sie sich für das Engagement entscheiden, suchen wir eine tolle Klasse für Sie.

Vor einem Einsatz klären wir gemeinsam mit Ihnen und den Lehrpersonen die Bedürfnisse und mögliche Tätigkeitsfelder. Selbstverständlich haben wir auch während Ihres Einsatzes immer ein offenes Ohr für Sie.

Ablauf einer Vermittlung

Im Vordergrund des Angebots steht die Begegnung und der Austausch zwischen den Generationen im Rahmen des Schulalltags. Der Einbezug der Freiwilligen bezweckt eine Bereicherung des Unterrichts und zielt nicht auf eine Entlastung des Schulsystems ab. Der folgende Ablauf hilft dabei, die wichtigsten Informationen zu einer Vermittlung zu erhalten.

Anmeldung

Interessierte Seniorinnen und Senioren, Lehrpersonen oder Schulen melden sich bei der jeweiligen Koordinationsstelle von Pro Senectute Kanton Zürich und erhalten Informationen zum Angebot sowie nach Bedarf bereits die nötigen Unterlagen (Broschüre, Grundlagen, Formulare, etc.). Nach Sichtung der Unterlagen:

  • kontaktiert die Koordinationsstelle die interessierten Seniorinnen und Senioren, um ein Erstgespräch zu vereinbaren.
  • senden interessierte Lehrpersonen das ausgefüllte Anmeldeformular an die Koordinationsstelle.
  • leitet die Koordinationsstelle die Akquise von neuen Freiwilligen für die Schule ein.

Erstgespräch für interessierte Seniorinnen und Senioren

Interessierte Seniorinnen und Senioren besprechen mit der Koordinationsperson ihre Motivation und Vorstellungen sowie offene Fragen zu einem möglichen Einsatz. Spätestens jetzt liegen alle erforderlichen Unterlagen vor und die interessierten Seniorinnen und Senioren wissen, welche weiteren Schritte folgen im Vermittlungsprozess.

Sonderprivatauszug

Die interessierten Seniorinnen und Senioren erhalten die Aufforderung zur selbstständigen Einholung des Sonderprivatauszugs, sofern sie sich für ein Engagement bei Generationen im Klassenzimmer entschieden haben.

Flexibilität

Die Vermittlung kann unter Umständen etwas Zeit in Anspruch nehmen und Flexibilität erfordern, da passende Einsatzorte (Schulen) oder geeignete Seniorinnen und Senioren nicht immer sofort verfügbar sind. Eine Warteliste gewährleistet eine geordnete Zuteilung, während die Koordinationsstelle aktiv nach geeigneten Lösungen sucht.

Vermittlung und anschliessende Schnupperphase

Die Koordinationsstelle bringt geeignete Seniorinnen und Senioren mit passenden Einsatzorten (Schulen) oder Anfragen von Lehrpersonen zusammen. Die Schule oder die Lehrperson kontaktiert die interessierte Seniorin oder den Senior für ein bilaterales Gespräch, bei welchem beide Erwartungen und Gegebenheiten austauschen. Sie besprechen den Rahmen des Einsatzes (Schulstufe, Tag und Zeit, mögliche Inhalte und Aufgaben).

Lehrperson und interessierte Seniorin oder Senior vereinbaren eine Schnupperphase von 3–5 Einsätzen. Anschliessend reflektieren sie die vergangenen Einsätze und überprüfen, ob sie ihren Vorstellungen entsprochen haben. Die „Chemie“ zwischen Lehrperson und interessierter Seniorin oder Senior sollte stimmen und die Zusammenarbeit Freude machen sowie den Alltag aller Beteiligten bereichern. Die interessierte Seniorin oder Senior, Lehrperson und oder Schule informieren die Koordinationsstelle über alle Schritte und die getroffenen Abmachungen. Auch dann, wenn keine Einigung getroffen wurde.

Zusammenarbeitsvereinbarung

Sind sich interessierte Seniorin oder Senior und Lehrperson über eine Fortsetzung des Einsatzes einig, unterzeichnen sie gemeinsam eine Zusammenarbeitsvereinbarung. Dieses Formular wird an die Koordinationsstelle retourniert. Die interessierte Seniorin oder Senior und die Lehrperson geben damit ihre Zustimmung zu den Rahmenbedingungen. Die Zusammenarbeitsvereinbarung muss je nach Vereinbarung bei einem Lehrperson-, Klassen- oder Schulwechsel entweder jährlich oder einmal, neu unterzeichnet und an die Koordinationsstelle gesendet werden.

Einsatzvereinbarung

Zusätzlich unterzeichnen die interessierten Seniorinnen und Senioren die Einsatzvereinbarung mit der Pro Senectute Kanton Zürich, welche die Rechte und Pflichten als Freiwillige oder Freiwilliger regelt. Ab dann gelten die interessierten Seniorinnen und Senioren offiziell als Freiwillige von Pro Senectute Kanton Zürich.

Einführung der Freiwilligen in den Schulbetrieb

Die Lehrperson führt die Freiwilligen in die Aufgaben ein. Sie stellt die Schulleitung und das Schulteam vor und sorgt für eine angemessene Integration im Schulhaus. Auch die Eltern werden bei Bedarf informiert.

Erfahrungsaustausch (Erfa)

Die Freiwilligen werden von der Koordinationsstelle zum Erfahrungsaustausch-Treffen eingeladen. Die Teilnahme wird als zentraler Bestandteil des Engagements betrachtet und ist von grosser Bedeutung für den Erfolg der Zusammenarbeit, das Wohlbefinden der Freiwilligen sowie der Qualitätssicherung des Angebots. Die Treffen in Gruppen mit zehn bis fünfzehn Personen finden mindestens 1x jährlich statt und beinhalten moderierte Diskussionen über schulnahe Themen sowie der Austausch der Erfahrungen der Freiwilligen in ihren Engagements.

Zeitlicher Umfang des Engagements

Der zeitliche Aufwand soll laut benevol Schweiz, der Dachorganisation für Freiwilligenarbeit in der Deutschschweiz, im Jahresdurchschnitt 2 – 6 Stunden pro Woche betragen. Freiwillige sind nicht an schulische Termine wie Anlässe, Ferien oder Sonstiges gebunden und können ihre eigenen Ferien oder persönlichen Termine nach eigenem Ermessen planen. Sie treffen jedoch mit der Lehrperson frühzeitig Absprachen für eine gute Planung des Unterrichts und eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wertschätzung durch Pro Senectute Kanton Zürich

Freiwillige geniessen ein breites Wertschätzungsangebot durch Pro Senectute Kanton Zürich. Freiwillige haben zum Beispiel das Anrecht auf Fahrtspesen, sind versichert, können gratis Weiterbildungen von Pro Senectute Kanton Zürich besuchen und an Veranstaltungen teilnehmen und Weiteres.

Beendigung der Zusammenarbeit

Auf Wunsch der Freiwilligen oder der Lehrperson kann die Vereinbarung jederzeit aufgelöst werden. Sie informieren und beziehen dabei die Koordinationsstelle mit ein.

Fragen und Anliegen

Die Koordinationsperson steht gerne für Informationen zur Verfügung und nimmt Anliegen und Fragen von Freiwilligen, Lehrpersonen und Schulen entgegen. Die Koordinationsstelle kann auch zur Klärung von Konflikten, die nicht bilateral gelöst werden können, beigezogen werden.