Human Resources – Kommunikation stärken und Perspektiven schaffen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiteten 2024 für Pro Senectute Kanton Zürich.
Lernende werden bei Pro Senectute Kanton Zürich ausgebildet.
Kommunikation stärken – Perspektiven schaffen
Das Jahr 2025 stand im Zeichen einer Führungskultur, die auf offener Kommunikation, Vertrauen und professionellem Austausch basiert. Unser Ziel ist ein Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen einbringen, Feedback geben und sich weiterentwickeln können.
Am Führungstag setzten sich unsere Führungskräfte intensiv mit dem Konzept der psychologischen Sicherheit auseinander. Im Zentrum stand die Frage, wie ein Umfeld entsteht, in dem unterschiedliche Meinungen willkommen sind und konstruktive Diskussionen möglich werden. «Dieses Verständnis stärkt die Zusammenarbeit und schafft die Basis für Innovation und Lernbereitschaft», sagt Ursula Eggenberger, Abteilungsleiterin Human Resources.
Alle Vorgesetzten absolvierten zudem eine zweitägige Schulung zu Auftrittskompetenz und Gesprächsführung. Die Reflexion der eigenen Wirkung, der professionelle Umgang mit anspruchsvollen Situationen sowie praxisnahe Trainings mit Schauspielenden machten diese Weiterbildung besonders wirkungsvoll. «Sicherheit im Dialog ist ein zentraler Teil unserer Führungskompetenz», so Eggenberger.
Mit dem ersten «People Day» führte die Geschäftsleitung zudem ein neues Instrument der Personalentwicklung ein. Gemeinsam entstand ein klares Bild vorhandener Talente, ergänzt durch den Austausch über Stärken und Entwicklungsfelder sowie durch eine Diskussion zur Nachfolgeplanung.
Schliessung von Pro Senectute Home – ein Abschied mit besonderer Verantwortung
Die Einstellung unserer Spitexdienstleistung per Ende 2025 prägte das Jahr massgeblich. Rund 80 Mitarbeitende waren von Entlassungen beziehungsweise der Überführung in eine Anschlusslösung betroffen – ein herausfordernder und emotionaler Prozess für alle Beteiligten. Eine sozialverträgliche Umsetzung stand im Zentrum: transparente Kommunikation, ein umfassender Sozialplan, persönliche Begleitung sowie die enge Zusammenarbeit mit Senevita Casa, die ab 2026 Anstellungen nahtlos weiterführt.
65 Mitarbeitende wechselten zu Senevita Casa; zwei Personen fanden intern eine neue Aufgabe. Die übrigen verfolgten eigene Perspektiven oder wurden von uns bei der externen Neuorientierung begleitet. Zahlreiche Rückmeldungen zeigten, wie wirkungsvoll eine sorgfältige und respektvolle Kommunikation ist.
«In einer solchen Situation geht es um mehr als Prozesse, es geht um Menschen. Unser Anspruch war es, Klarheit zu schaffen und unseren Mitarbeitenden Perspektiven zu eröffnen», sagt Véronique Tischhauser-Ducrot, Vorsitzende der Geschäftsleitung.