Beratung – wir beraten vor Ort und helfen gezielt

individuelle Finanzhilfen wurden genehmigt.
direkte Nothilfe wurden Seniorinnen und Senioren ausbezahlt.
Unsere Dienstleistungscenter – nah, kompetent und gut vernetzt
Unsere engagierten Teams unterstützten Kundinnen und Kunden in sieben Dienstleistungscentern bei sozialen, finanziellen oder gesundheitlichen Fragen. Sie vermittelten Lösungen, organisierten Veranstaltungen und arbeiteten eng mit Freiwilligen zusammen. Damit waren die lokal stark verankerten Dienstleistungscenter auch 2025 sowohl erste Anlaufstellen für ältere Menschen und ihre Bezugspersonen als auch wichtige Partner für Gemeinden und Vertreter der Altersarbeit.
www.pszh.ch/dienstleistungscenter
Fachstellen für Altersfragen – lokale Stärke für ein gutes Leben im Alter
Im Jahr 2025 wurden die sieben Fachstellen für Altersfragen in den Gemeinden weiter ausgebaut. Sie wirken dort, wo der Alltag stattfindet, und sind konsequent auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung ausgerichtet.
Die Stadt Dübendorf erhöhte die Stellenprozente der Fachstelle. Dies ermöglichte uns, die Sozialberatung für die ältere Bevölkerung auszubauen und die Entwicklung der neuen Altersstrategie professionell zu begleiten. In der Gemeinde Herrliberg förderten wir mit gut besuchten Angeboten wie dem English Café, dem Denkmuskel-Workout und dem Mittagstisch den Zusammenhalt. In der Gemeinde Meilen setzten wir mit einem stark frequentierten Altersforum ein klares Zeichen gegen Einsamkeit. In Richterswil organisierten wir gemeinsam mit Alzheimer Zürich Schulungen mit wertvollen Informationen zum Umgang mit Demenz. Auch die Gemeinde Volketswil entwickelte ihr Angebot weiter: Die Sozialberatung wurde um die Funktion einer Altersbeauftragten erweitert, und eine neue Informationsbroschüre bietet einen Überblick über die Angebote im Altersbereich.
Individuelle Finanzhilfe – unbürokratische Hilfe, die wirkt
Mit der Individuellen Finanzhilfe leistet Pro Senectute Kanton Zürich jedes Jahr direkte finanzielle Unterstützung. Im Jahr 2025 bewilligten wir 2’322 Gesuche und zahlten 1’902’935 Franken an direkter Nothilfe aus. So konnten wir finanzielle Engpässe rasch entschärfen und Verschuldung verhindern.
53 Prozent der Unterstützung flossen in Wohn- und Nebenkosten. Jeweils 15 Prozent entfielen auf die Bereiche Gesundheit und Mobilität. Die Beiträge ermöglichen es älteren Menschen, mobil zu bleiben und weiterhin am sozialen Leben teilzunehmen. Auch 98 Heimbewohnende erhielten finanzielle Unterstützung, insbesondere zur Deckung von Gesundheitskosten.
www.pszh.ch/beratung/finanzielle-hilfe
ZLV – eine neue starke Partnerschaft
Seit Januar 2025 stärkt die neue Zusatzleistungsverordnung (ZLV) die Betreuung älterer Menschen im Kanton Zürich. Personen mit Ergänzungsleistungen erhalten bedarfsgerechte Unterstützung. Pro Senectute Kanton Zürich bietet Gemeinden an, ambulante Betreuungsleistungen abzuklären. Erste Erfahrungen sind durchwegs positiv. «Um Seniorinnen und Senioren bestmöglich zu begleiten, setzen wir auf die Zusammenarbeit mit Pro Senectute Kanton Zürich und der RegioSpitex Limmattal», sagt Gabriela Kossak, Abteilungsleiterin Gesundheit und Alter in Urdorf. Fachpersonen beider Organisationen beurteilen die Situation der Betroffenen. Ab Januar 2026 bestehen mit 32 Gemeinden Leistungsvereinbarungen und das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut.