Geldprobleme – was tun?
Gespräch mit Valerie Jordi
In der Schweiz sind fast 300 000 Menschen von Altersarmut gefährdet. 46 000 ältere Leute sind ausweglos arm. Das zeigt der nationale Altersmonitor von Pro Senectute 2022. Was können betroffene Menschen dagegen tun? Ein Gespräch mit Valerie Jordi, Sozialberaterin bei Pro Senectute Kanton Zürich.
Text: Vanessa Simili
Seien Sie mutig!
Melden Sie sich früh bei einer Beratungsstelle von Pro Senectute Kanton Zürich für ein Gespräch. Sofern Sie Anspruch auf Ergänzungsleistungen (EL) oder andere Sozialversicherungsleistungen haben, kommt Ihnen das zugute. Denn ein EL-Anspruch besteht erst ab dem Anmeldemonat.
Lassen Sie sich nicht abschrecken!
Sie stehen vor einem Formalitäten-Dschungel? Wir von der Sozialberatung begleiten Sie als unabhängige Fachstelle.
Wenden Sie sich an das Dienstleistungscenter in Ihrer
Wohnnähe: pszh.ch/dienstleistungscenter
Hilfe suchen.
Haben finanzielle Probleme ihren Ursprung im Administrativen, so kann es sich lohnen, den Treuhanddienst oder die Rentenverwaltung von Pro Senectute Kanton Zürich in Anspruch
zu nehmen. Diese Dienstleistungen sind kostenpflichtig, wobei sie
nach Einkommen und Vermögen berechnet werden. Für Menschen in finanzieller Bedrängnis haben wir Lösungen parat, damit sich die Situation nicht weiter verschärft.
Mal reden?
Wenn Sie das Bedürfnis haben, über Ihre Situation zu reden, gibt es verschiedene Angebote. «Malreden», das Programm der Gesundheitsprävention des Kantons Zürichs, ist eines davon. Weitere Anlaufstellen können die Dargebotene Hand (Tel. 143) sein oder die Sozialdiakonie Ihrer Gemeinde. Die
Dienstleistungscenter von Pro Senectute Kanton Zürich wissen ebenfalls Rat.
Dieser Artikel ist in unserem Magazin VISIT erschienen.
Die Schuldenprävention Stadt Zürich und die Schuldenberatung Kanton Zürich haben das Projekt Geld-Geschichte ins Leben gerufen. Darin sprechen verschiedene Menschen über ihre Erfahrungen mit Geld. Sie haben Interesse Ihre Geschichte zu erzählen? Hier geht es zum Infoblatt Geld-Geschichte.


